Kuhfutter

Was fressen Kühe?

Kühe sind reine Pflanzenfresser. Die Milchproduzenten für Emmentaler AOP setzen bei der Fütterung ihrer Milchkühe hauptsächlich auf die «regionale Küche»: Natürliches Raufutter in Form von frischem Gras, Heu oder Kräutern steht täglich auf dem Speiseplan der Kühe. Diese Art von Futter ist besonders schmackhaft und reich an Nährstoffen – die perfekte Voraussetzung für qualitativ hochwertige Rohmilch.

Wie viel Futter braucht eine Kuh?

Im Sommer fressen die Kühe unserer Milchbauern täglich 70 bis 80 kg Wiesenfutter, im Winter 15 bis 25 kg Heu. Zusätzlich trinkt eine Kuh je nach Milchleistung zwischen 50 und 100 l Wasser am Tag. (Quelle: Swissmilk)

Nein zu Silagefutter und Gentechnik

Emmentaler Switzerland verzichtet bei der Fütterung der Milchkühe vollständig auf künstliche Zusatzstoffe und konserviertes Silage- oder Silofutter (Grünfutter, das durch Milchsäuregärung konserviert wurde). Silagefutter ist für Rohmilchkäse nicht geeignet, da es zu Fehlgärungen führen kann.

Ein zusätzliches Versprechen der Emmentaler AOP-Milchbauern: Das Tierfutter ist garantiert zu 100% frei von Gentechnik.
Denn wir folgen der Devise: Je besser das Futter, desto gesünder die Kühe und umso besser die Milch. Hohe Futterqualität spiegelt sich nicht nur im Wohl der Kühe, sondern letztendlich auch im einzigartigen Geschmack von Emmentaler AOP wider. Emmentaler AOP steht für Natürlichkeit. Das Qualitätslabel AOP garantiert auch, dass unser Käse zu 100% ohne künstliche Zusatzstoffe hergestellt wird. Und wo fängt dieses Versprechen an? Bei unseren wichtigsten Mitarbeiterinnen: den Milchkühen. Denn schliesslich liefern sie die Grundlage zum Chäsen. Was sie fressen, gelangt in ihre Milch und dann in den Emmentaler AOP. Darum ist Silofutter strikt verboten – für unsere Milchkühe stehen Gras und Heu auf dem Speiseplan.
Das frische Futter auf der Weide ist besonders schmackhaft und reich an Nährstoffen.

Mindestens 70% der Futterration muss auf Raufutter basieren. Das bedeutet, die Milchkühe fressen im Sommer täglich 70 bis 80 kg Wiesenfutter und im Winter 15 bis 25 kg Heu. Dabei werden nicht nur Tierwohl und Biodiversität gefördert, sondern es entsteht auch der einzigartige Geschmack des Emmentaler AOP.

Emmentaler Switzerland hält sich an den SCM-Branchenkodex: «Reinheitsgebot» für Schweizer Käse

Diese Abmachung ist eine freiwillige Verzichtserklärung der Branche und legt fest, dass kein Nisin, Lysozym, Nitrat, Natamycin und keine Labstoffe mit gentechnisch veränderten Organismen oder künstlichen Farbstoffen im Käseteig enthalten sind. Somit stellt sie ein wichtiges Differenzierungsmerkmal des originalen Emmentaler AOP zu ausländischen Käsesorten dar. Der Kodex ist seit 2002 in Kraft und wird konstant an die jeweils aktuellen Gegebenheiten in der Lebensmittelindustrie angepasst.

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